Warum Wunder möglich sind

Wundert es dich, dass es heute noch Wunder gibt? Mich wundert es nicht. Wunder sind - nach allgemeiner Definition -  Dinge, die wir mit unserem naturwissenschaftlich geprägten Verstand nicht erklären können. Nehmen wir einmal an, es gibt tatsächlich einen Gott, der die ganze komplexe, von Genialität strotzende Natur geschaffen hat. Warum sollte es dann für ihn ein Problem sein, die Naturgesetze ausser Kraft zu setzen und Wunder zu tun?

Jesus hat einmal gesagt (Matthäus 19,26): "Bei Gott sind alle Dinge möglich!"

Und der israelitische König David hat - inspiriert vom Heiligen Geist - einmal Folgendes geschrieben (Psalm 86,9-10): "Herr, alle Nationen, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten und deinen Namen verherrlichen. Denn gross bist du und du tust Wunder, du bist Gott, du allein." Die Bibel ist von A bis Z voll von Wundern, die Gott getan hat. Aber die absolut grössten Wunder finden wir bei Jesus.

Wunder bei Jesus

Jesus hat während seinem öffentlichen Wirken jeden Tag von morgens bis abends Wunder getan: Er hat Kranke geheilt, Tote auferweckt, vom Teufel geplagte Menschen befreit, Hahnenwasser in exzellenten Wein verwandelt, Stürme in einem Augenblick aufhören lassen und mit einem Picknick für 5 Personen über 5'000 Menschen satt gemacht.

Im Bezug auf die Heilungen von Krankheiten und Gebrechen heisst es von Jesus (Matthäus 4,23): "Er heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen unter dem Volk." Keine Krankheit, kein Gebrechen, keine Behinderung war für Jesus unheilbar. Gelähmte konnten auf einmal gehen, Blinde sehen, Taube hören. Die Leute in Israel drehten manchmal fast durch, als sie sahen, was für grosse Wunder Jesus tat. Für mich so bewegend ist, dass es in den Evangelien mehrmals heisst, dass Jesus alle Kranken geheilt hat, die mit ihrer Not zu ihm gekommen sind. Alle!

Wunder durch seine Jünger - bis heute!

Von Anfang an wollte dieser Jesus, dass seine Jünger seinen Heilungsdienst an den Menschen fortführten. Noch während seinen Lebzeiten schickte Jesus seine 12 engsten Freunde und 70 weitere Jünger in jedes Kaff von Israel mit dem Auftrag die Kranken in seinem Namen zu heilen (Matthäus 10,8; Lukas 10,9). Nach seinem Tod heilten nicht nur seine elf Apostel weiter, auch andere "normale" Jünger von Jesus taten Wunder, wie z. B. Stephanus (Apostelgeschichte 6,8), der Diener Philippus (Apostelgeschichte 8,5-8) oder Hananias (Apostelgeschichte 8,17-18).

Die ganze Kirchengeschichte ist voll von Wundern, die Gott durch gläubige Christen, die Jesus radikal nachgefolgt sind, gewirkt hat. In der Gegenwart erlebt z. B.  der Däne Torben Søndergaard seit Jahren wie Tausende Menschen durch ihn und befreundete Mitchristen auf der ganzen Welt geheilt werden (siehe www.thelastreformation.com). Warum ist das so? Jesus hat einmal gesagt, dass allen gläubigen Christen unter anderem dieses Zeichen folgen wird, dass sie Kranke heilen werden (Markus 16,17-18). Jesus hat allen wahren Gläubigen zu aller Zeit sogar versprochen (Johannes 14,12): "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Wunderwerke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun".

Meine persönliche Erfahrung

Als Pfarrer habe ich früher viel für Kranke gebetet. Aber ich habe ehrlich gesagt nie ein Wunder erlebt. Dann ist im Jahr 2013 etwas Entscheidendes passiert.

Ich habe plötzlich von der Bibel her eingesehen, dass Gott seinen Willen, alle Leidenden zu heilen und befreien, ein für alle Mal durch das Leben von Jesus gezeigt hat. Jesus hat nämlich nie einen Kranken, der zu ihm gekommen ist, zurückgewiesen mit der Begründung: "Sorry, es ist nicht Gottes Wille, dass du geheilt wirst!". Nein. Jesus hat ausnahmslos alle geheilt, die mit Erwartung zu ihm gekommen sind (siehe z. B. Matthäus 8,16; 12,15; 14,36). Ja und Jesus sagt von sich, dass er die abschliessende Offenbarung vom himmlischen Vater und seinem Wesen und Willen ist (Johannes 14,9). Also muss auch Gott ein Gott sein, der grundsätzlich alle heilen möchte.

Gleichzeitig habe ich durch das Lesen der Evangelien erkannt, dass Jesus nicht nur ein paar wenigen auserwählten Jüngern, die Vollmacht und den Auftrag gegeben hat, die Kranken zu heilen, sondern auch mir und jedem anderem wiedergeborenen und geisterfüllten Christen. Wie kam ich darauf? Jesus gibt seinen elf Aposteln kurz vor seiner Himmelfahrt den Befehl, alle Nationen (darunter sind Männer, Frauen und Kinder) zu Jüngern zu machen (Matthäus 28,19). Und diesem Zusammenhang sagt er zu ihnen (Matthäus 28,20): "Lehrt sie zu halten alles, was ich euch geboten habe!" Jesus wollte, dass seine elf Freunde allen neuen Christen weltweit, ausnahmslos alle Aufträge, die er ihnen als Apostel gegeben hat, weitergeben. Dazu muss auch dieser Auftrag gehören (Matthäus 10,8): "Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus!"

Seit diesen Erkenntnissen im Jahr 2013 habe ich anders angefangen für Kranke zu beten. Mit dem tiefen Vertrauen, dass Gott heilen will, und zwar auch durch mich. Und plötzlich habe ich Wunder erlebt. Am Anfang vor allem, als ich für Christen in Kirchen gebetet habe. Seit Winter 2014 gehe ich aber auch regelmässig auf die Strasse und suche Menschen, die aktuell gerade Schmerzen oder sonst ein körperliches Gebrechen haben, und ich biete ihnen ein kurzes Heilungsgebet an, egal ob sie an Wunder glauben oder nicht. Dabei habe ich schon oft erlebt, wie Gott eindrückliche Heilungen bewirkt. Schmerzen im Kopf, im Rücken, im Schulterbereich, in den Beinen oder sogar in den Zehen haben von einem Moment auf den anderen aufgehört. Körperglieder, die vorher blockiert oder gelähmt waren, konnten wieder normal und schmerzfrei bewegt werden.

Mittlerweile bin ich jede Woche 1- bis 2-mal auf den Strassen in irgendeiner Schweizer Stadt unterwegs und erlebe fast immer, wie Jesus durch mich oder meine christlichen Begleiter Menschen von ihren Gebrechen heilt (siehe Wunderberichte).  Es ist jedes Mal eine Freude, die Gesichter der geheilten und total verblüfften Menschen zu sehen. Kostbar sind auch die Momente, wo Menschen mit seelischen Nöten und Belastungen nach einem (Befreiungs-)Gebet auf einmal Frieden und innere Freiheit empfinden.

Das grösste Wunder

Für mich steht aber eines fest: Das grösste Wunder ist nicht, wenn jemand von körperlichen oder seelischen Schmerzen oder von einer Krankheit durch Jesus geheilt wird. Das grösste Wunder ist, wenn ein Mensch sich für Jesus öffnet und durch ihn eine Neugeburt erlebt und ein Kind von Gott wird. Du kannst in deinem Leben 100-mal körperlich geheilt werden; wenn du aber nie Jesus als deinen Retter und König annimmst, bringen dir all die Heilungen nichts! Denn das, was am Ende beim Letzten Gericht vor Gott zählt, ist, dass Jesus dich kennt, weil du dein sündiges Leben einmal aufgegeben hast und ihm nachgefolgt bist. Jesus will dich nicht nur körperlich, sondern auch geistlich heilen und aus deinem Verloren-Sein retten.

Warum Gott Wunder wirkt

Gott sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns Menschen. Und auf keinen Fall will er, dass wir einmal sterben, ohne Jesus als Retter und Herr angenommen zu haben, und so in der Hölle landen. Genau aus diesem Grund wirkt Gott durch gläubige Christen Krankenheilungen und andere Wunder. Er bestätigt so ihre Botschaft, dass Jesus der einzige Weg zu einer Beziehung zu Gott und der einzige Weg in den Himmel ist (siehe Markus 16,20). Jesus heilt aber auch heute noch wie damals Menschen aus purem Mitleid, weil er sie nicht leiden sehen möchte (siehe Matthäus 14,14).

Zu den Wunderberichten

Bei Interesse kannst du auch eine 8-teilige Predigtserie zum Thema Krankheit und Heilung von mir anhören (siehe Online Predigten & Vorträge von Lukas Stolz)

 

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Jesus ist mehr als ein weiser Mensch, mehr als ein Prophet. Er ist der einzige Weg in den Himmel und zu einer erfüllenden Beziehung mit Gott auf der Erde. Warum? Lies mehr...

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